Was ein Reisebett so alles ausmachen kann

Auf vielen meiner Reisen habe ich eines gut gelernt – man sollte am besten nicht nur das Nötigste, sondern auch das wahrscheinlich Notwendigste mitnehmen. Wie oft stellte ich fest, dass ich zu Hause meinen MP3 Player oder mein Handtuch vergessen habe, und jetzt, mich in einem Flugzeug oder auf einer Bergtour befindend, besonders bereue, genau diese Sachen nicht mitgenommen zu haben.

Genauso verhält es sich mit den Schlafplätzen. In meiner Wohnung hat man gerade mal 6 Schlafplätze, alle anderen müssen sich mit dem Fußboden begnügen, was ich meinen Gästen natürlich nicht zumuten möchte. Gut, ein paar von meinen Freunden, die genauso oft in den Bergen übernachtet haben, werden sich kein Kopf daran zerbrechen, doch bei Gästen mit Babys ist es ein Problem. Also kaufte ich mir so ein Reisebett. Hier sieht man die aufklappbare Version.

Meine Begeisterung für solche Sachen hält sich eigentlich in Grenzen. Außerdem halt ich nichts von den aufblasbaren Betten. Ich halte sie für weniger gesund, als die Normalen. Für eine Nacht sind sie aber genau das Richtige! Schnell aufgebaut, aufgestellt und genauso schnell zusammengepackt und aufgeräumt. Die Qualitätsansprüche waren mir aber auch nicht weniger wichtig. Also entschied ich für ein Onlinegeschäft, deren Name mir besonders sympathisch vorkam.

Schnell mal so ein Bett bestellt und geliefert bekommen, freute ich mich auf die erste Testnacht und ich war wirklich erstaunt, was so ein Bett aushalten kann. Auch in Bezug auf die Bequemlichkeit fürs Baby hatte ich nichts auszusetzen. Mit dem Bett kann man auch eine elektrische Pumpe mitbestellen (bei der aufblasbaren Version), was die ganze Sache noch attraktiver macht und das Bett innerhalb von 2 Minuten aufbläst.

Mein Outdoor-Test zeigt aber einige Schwächen. Gut, für so was wurde es gar nicht konzipiert, doch wieso nicht ausprobieren? Erstens wird es richtig heiß in der Sonne. Zweitens muss man wohl einige Schäden am Korpus des Bettes befürchten, würde man es tatsächlich im Freien nutzen wollen. Wenn schon, dann nehme man lieber ein Schlafsack und schon ist die Sache gegessen. Aber die kleinen Babys sollte man sowieso nicht zu lange in der Sonne schalfen lassen.